Buchtipp “White Fang”

Jack Londons Roman „Wolfsblut“, Originaltitel „White Fang“ erschien zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Den Auftrag für das Transkript ins Deutsche erhielt Marie Laue vom Autor selbst, der sie bat, die Übersetzung vorzunehmen und einen Zeitungsverlag zu suchen, welcher den Roman in Fortsetzungen veröffentlichen soll. Falls er selbst einen Buchverlag finden sollte, könnte sie trotzdem ihre Übersetzung zur Verfügung stellen.
Marie Laues Übertragung erscheint im Herbst 1911 als Buch im Freiburger Verlag Fehsenfeld, der sich durch die Veröffentlichung der Karl-May-Romane einen Namen machte. Sie ist die einzig berechtigte Übersetzerin von White Fang. Marie Laue starb am 29. September 1911 im Krankenhaus zu Königsberg.


Inhalt:
Eine schlimme Hungersnot in den Wäldern des Nordens führt zu einer Begegnung zwischen hungrigen Wölfen und Menschen, die mit Schlittenhunden unterwegs sind. Wolfsbluts Mutter Kische ist nur zur Hälfte ein Wolf und lernt bei dieser Begegnung seinen zukünftigen Vater, einen reinrassigen Wolf kennen. Von seiner Mutter getrennt wird er im Indianerlager zu einem guten Schlittenhund herangezogen und übernimmt bald als Leithund die Führung. Für ein paar Flaschen Whiskey wird er an einen Mann verkauft, der Hundekämpfe ausrichtet. Sein letzter Kampf mit einer Bulldogge endet beinahe tödlich für ihn. In letzter Minute kommt die Rettung durch Weedon Scott, einem Minenexperten aus San Francisco, der ihn seinem Besitzer für 150 Dollar abkauft und gesundpflegt. Ein neues Abenteuer beginnt.

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